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Ähnliches möge durch Ähnliches behandelt werden... |
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Was ist Homöopathie?
Die Homöopathie ist eine sichere, nebenwirkungsarme und natürliche Methode, akute und chronische Krankheiten zu behandeln.
Sie kann am einfachsten als eine „Reiz-Reaktions-Therapie“ aufgefasst werden: Die homöopathische Arznei reizt den Organismus, als Antwort werden die Selbstheilungskräfte mobilisiert, es folgt im Idealfall eine Heilungsreaktion. Sie wird seit über 200 Jahren erfolgreich angewendet. Heute liegen über 300 wissenschaftliche klinische Studien zur Homöopathie vor, die Mehrzahl belegt die Wirksamkeit der Homöopathie.
Bei welchen Krankheiten hilft Homöopathie?
Die Homöopathie kann sehr gut bei den meisten akuten oder chronischen Krankheiten angewendet werden.
Akute Krankheiten wie z.B. grippale Infekte, Bronchitis, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen, Schnupfen oder auch Durchfall lassen sich rasch und nebenwirkungsarm behandeln.
Ein wichtiges Behandlungsgebiet der Homöopathie sind die chronischen Krankheiten, z.B. Allergien, Asthma, Heuschnupfen, Neurodermitis, Rheuma und Arthrose, chronische Schmerzen, Kopfschmerzen, chronische Verdauungsprobleme und Darmerkrankungen, Erschöpfungszustände, Abwehrschwäche, neurologische Krankheiten und andere Erkrankungen. Ziel ist, die Erkrankung zu heilen oder zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und nebenwirkungsreiche Medikamente auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Die Homöopathie lässt sich gut mit schulmedizinischen Medikamenten kombinieren. Eine homöopathische Behandlung chronischer Krankheiten dauert mindestens ein halbes Jahr.
Das Erstgespräch
Während sich akute Krankheiten innerhalb der normalen Praxis rasch und unkompliziert behandeln lassen, ist bei chronischen Krankheiten zu Beginn ein 60-minütiges ausführliches Erstgespräch notwendig. In diesem Erstgespräch wird die individuelle Krankheitsgeschichte gemeinsam aufgearbeitet und die individuellen Besonderheiten der Erkrankung aufgefunden, so dass sich ein stimmiges Behandlungskonzept entwickeln lässt.
Folgegespräche
Die Folgegespräche benötigen weniger Zeit (etwa 15 Minuten). Sie sind sehr wichtig, um den Verlauf der Therapie zu beurteilen und die Arzneitherapie dem Verlauf der Beschwerden anzupassen.
Was ist während der Behandlung zu beachten?
Während der homöopathischen Behandlung sollten Sie auf Kaffee verzichten und keine Bonbons/Pastillen oder Zahnpaste mit scharfen ätherischen Ölen (z.B. Kampfer, Pfefferminze) verwenden. Zu Beginn der Behandlung können sogenannte Erstreaktionen auftreten: Beschwerden, die im Verlauf meist einer Besserung weichen. Wenn eine Erstreaktion mehrere Tage anhält oder schwerer verläuft, sollten Sie sich melden.
Was kostet die Homöopathie?
Akute Krankheiten können unkompliziert und rasch in der Sprechstunde behandelt werden (Kassenleistung). Die homöopathische Behandlung chronischer Erkrankungen erfordert dagegen ein etwa 60-minütiges Erstgespräch, eine individuelle Gesundheitsleistung, die von den meisten gesetzlichen Krankenkassen leider nicht erstattet wird und privat abgerechnet wird. Die Kosten belaufen sich auf 120,65 € (GOÄ Ziffer 30, 2,3-facher Satz) für das Erstgespräch. Folgegespräche, die länger als 30 min dauern werden mit 60,33 € (GOÄ Ziffer 31, 2,3-facher Satz) berechnet. Die homöopathischen Arzneimittel selbst sind sehr günstig (5,00–15,00 €). Falls Sie privat versichert sind, sollten Sie sich erkundigen, ob Ihr Versicherungsvertrag die homöopathische Behandlung abdeckt.
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